IPS Software mit neuer Dachmarke "IPSWAYS"
Mainzer Firma plant Standort in der Schweiz
cris. MAINZ Der Software-Entwickler IPS Software hat seine Geschäfte unter der neuen Dachmarke IPSWAYS gebündelt. Dieser Name stehe zunächst für die Leistungen aus dem Stammhaus in Mainz und der Firmentochter IPS Projects, teilte der geschäftsführende Gesellschafter Klaus D. Steidl mit. "IPSWAYS verweist jedoch auch auf alle weiteren Wege, die wir gemeinsam mit unseren Kunden beschreiten wollen", sagte er mit Blick auf die dritte Firmenniederlassung, die noch dieses Jahr in der Schweiz gegründet werden soll. Eine weitere werde im ersten Quartal 2007 in Köln folgen, kündigte Steidl an.
Der Wachstumskurs drückt sich auch in Zahlen aus: In den vergangenen drei Jahren wurde der Umsatz nach Firmenangaben auf eine zweistellige Millionensumme in Euro verdoppelt. Und in den vergangenen zwei Jahren stieg die Mitarbeiterzahl auf 90, was einer Verdoppelung in diesem Zeitraum entspricht. Zudem ergänzen 50 freie Mitarbeiter das Team. "In den nächsten sechs bis acht Monaten wollen wir weitere zehn bis 15 Arbeitsplätze schaffen", erklärte Steidl Auch die Geschäftsleitung bekommt Verstärkung: Udo Foff ist neues Mitglied neben den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Klaus Schlitt und Klaus Steidl.
Das Trio begründet die Expansion zum einem mit der immer besser laufenden Expertenvermittlung sowie dem klassischen Projektgeschäft, bei dem es um maßgeschneiderte IT-Lösungen für vielerlei Branchen gehe. "Man spürt die zwar zarten, aber größer werdenden Konjunkturpflänzchen", sagte Steidl. Für den Erfolg von "IPSWAYS" spielten aber auch striktes Kostendenken und die bewährte Kundenorientierung eine große Rolle. Damit habe das Unternehmen auch schwierige Phasen gemeistert und alle Kunden gehalten.
Für ihr erfolgreiches Comeback nach dem Zusammenbruch des Internet-Booms und des Neuen Marktes war die IPS Software GmbH Anfang des Jahres mit dem rheinland-pfälzischen Unternehmenspreis "Phoenix" ausgezeichnet worden. Auf den Lorbeeren ausruhen möchte sich der Software-Entwickler allerdings nicht. "Neben unserem klassischen Geschäft und der Expertenvermittlung wollen wir bald ein drittes Geschäftsfeld erschließen", kündigte Steidl an. Bei aller Veränderung solle eines aber Bestand haben "der Firmensitz bleibt Mainz".
Allgemeine Zeitung
17-08-2006

